Stammzelltransplantation: Neue Erkenntnisse

Zum Weltkrebstag am 4. Februar veranstaltete das Ordensklinikum Linz einen Informationstag und präsentierte neue Erkenntnisse und Forschungen im Bereich der Stammzelltransplantation.

In den vergangenen 25 Jahren hat man hier von der köpereigenen bis zur körperfremden und der haploidenten Stammzelltransplantation alle Phasen mitgemacht und mitgestaltet. Dank stetiger Fortschritte ist die Überlebenschance der Patientinnen und Patienten deutlich gestiegen.

Michaela Herzog aus Linz ist eine der über 1.100 Betroffenen, die bei den Elisabethinen seit Beginn der Stammzelltransplantation eine solche erhalten haben. Für sie konnte über eine internationale Datenbank ein zu 100% passender Spender im Ausland gefunden werden.

Im Ordensklinikum Linz wird indess eine ganz neue Methode der Immuntherapie erprobt, die CAR-T-Zell-Therapie. Hierbei werden körpereigene Zellen im Labor manipuliert, um die Tumorzellen im Körper zu erkennen und anzugreifen. Die Studie zur CAR-T-Zell-Therapie soll im Frühling starten und im ersten Jahr bei etwa vier Betroffenen zur Anwendung kommen.