Ordensklinikum Linz: 30 Jahre Stammzelltransplantation

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Vor 30 Jahren, am 15. Mai 1992, wurde die erste Knochenmarktransplantation am Ordensklinikum Linz Elisabethinen durchgeführt, seither wurden beinahe 2.000 Patientinnen und Patienten transplantiert. Das Klinikum hat sich in dieser Zeit zu einem von vier Zentren für allogene, also körperfremde Stammzelltransplantation in Österreich entwickelt. Aktuell erhält rund die Hälfte der Betroffenen am Ordensklinikum Linz eine Fremdspende, bei der anderen Hälfte wird eine autologe Stammzelltransplantation aus körpereigenen Zellen durchgeführt.

Die stetige Weiterentwicklung in der Medizin hat die Therapie in den vergangenen Jahren immer sicherer gemacht, wodurch die Lebenserwartung der Patientinnen und Patienten deutlich gestiegen ist. Einer der ersten Patienten, der im Ordensklinikum Linz eine Stammzelltransplantation erhielt, war Franz Altreiter aus Altenberg. Er bekam im Jahr 1992 mit damals 34 Jahren die Diagnose Blutkrebs. Nach Chemotherapie und Bestrahlung erhielt er eine Stammzelltransplantation aus Eigenspende – und ist seither krebsfrei.

Im Ordensklinikum Linz sind in der Zeit seit Ausruf der Pandemie die Transplantationszahlen gleich geblieben, wenn auch die Abläufe an die veränderten Umstände angepasst werden mussten. Im aktuellen Ranking der österreichischen Transplantationszentren belegt das Ordensklinikum Linz Elisabethinen mit seinen Behandlungszahlen Platz zwei.