Einschwimmen der Brückenbögen

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Nach mehr als zweieinhalb Jahren Bauzeit nimmt nun, Ende Februar, die neue Donaubrücke mit Einschwimmen des mittleren Brückenbogens deutlich Gestalt an. Das Tragwerk wurde zum Einschwimmen zunächst mittels hydraulischer Presse aufgebockt und auf zwei Ponton-Spezialschiffe geladen, die eigens aus den Niederlanden angefordert wurden. Anschließend wurde der 2.800 Tonnen schwere Brückenbogen um 90° gedreht um ihn in seiner endgültigen Richtung auf den Pfeilern platzieren zu können.

Das millimetergenaue Versetzen des Großbauteils verlangt nicht nur ausgeklügelte Technik und präzise Abstimmung sondern auch einen einen hohen Logistikaufwand. Der Schiffsverkehr auf der Donau wurde für den Zeitraum des Einschwimmens zwei Tage gesperrt.

Dritter Brückenbogen wird Anfang März eingeschwommen

Anfang März wird der dritte Brückenbogen auf der Linzer Seite auf die selbe Art und Weise an seinen Bestimmungsort gebracht. Die aus rund 300 Einzelbauteilen bestehenden Brückenbögen wurden in Linz Stück für Stock zusammengebaut und zu 120 m langen, bis zu 34 Meter breiten und 17 Meter hohen Tragwerken verschweißt.

Nach einer zeitlichen Verzögerung des Bauvorhabens aufgrund eines Planungsfehlers des Architekturbüros und daraus resultierenden Mehrkosten in Höhe von 3,7 Prozent soll die neue Brücke voraussichtlich noch vor Schulbeginn in Betrieb gehen.