Studie zur Wundinfektion nach Hautkrebs-OP

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Die erste Studie zur Wundinfektion nach Hautkrebsoperationen präsentierte nun das Ordensklinikum Linz Elisabethinen. In einer seit 2013 kontinuierlich durchgeführten Verlaufsbeobachtung an 3001 Patientinnen und Patienten wurde bei 52 eine Wundinfektion festgestellt. Das entspricht 1,73%.

Die bereits niedrige Wundinfektionsrate in der Dermatologie am Ordensklinikum Linz Elisabethinen ging in den vergangenen Jahren bei steigenden Eingriffszahlen weiter zurück. Im Jahr 2018 waren bei 662 Eingriffen nur fünf Infektionen aufgetreten.

Im Ordensklinikum Linz Elisabethinen wird auf Qualitätsmanagement dieser Art großer Wert gelegt. Österreichweit gab es bisher keine vergleichbare Studie dieser Art. Das Interesse von Seiten anderer Spitäler nun ähnliche Verlaufsbeobachtungen an der Dermatologie einzuführen ist allerdings groß.

In den kommenden Jahren wird mit weiter steigenden Zahlen von Hautkrebs, besonders dem weißen Hautkrebs, zu rechnen sein. Die Mehrheit der Betroffenen ist über 65 Jahre alt, die anfälligsten Hautstellen sind aufgrund der Sonneneinwirkung zu einem großen Teil an Kopf und Hals zu finden.