LINZ AG: Ausbau der Fernkälte

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Die Fernwärme ist mittlerweile aus Linz nicht mehr wegzudenken, nun soll auf ähnliche Weise auch die Fernkälte in der Stadt Verbreitung finden. Zwei Fernkältezentralen sowie drei örtliche Fernkälteerzeugungsanlangen betreibt die LINZ AG bereits, an einem Ausbau wird gearbeitet.

Ausbau Donaupark, Neubau Wiener Straße

So wird die Leistung der Anlage im Donaupark beinahe verdoppelt, von derzeit 5.200 kW auf 9.000 kW im Jahr 2023. Im Zuge des großen LINZ AG Neubaus an der Wiener Straße entsteht außerdem eine weitere Fernkältezentrale, die künftig nicht nur betriebseigene Gebäude mit Fernkälte versorgen soll, sondern auch für externe Kunden in der Umgebung zur Verfügung steht. Weiters sollen in den kommenden Jahren auch immer mehr Privathaushalte mit Fernkälte versorgt werden.

Fernkälte durch Fernwärme

Zur Erzeugung der Fernkälte wird von der LINZ AG einerseits das Drainagewasser der Donau zur Rückkühlung genutzt. Zum anderen kann die das ganz Jahr hindurch gewonnene Fernwärme im Reststoffheizkraftwerk für die Fernkälte eingesetzt werden. Der Stromverbrauch für die Kälteerzeugung ist damit bis zu zwei Drittel niedriger als bei der bisherigen Eigenkältteerzeugung in den Kundenanlagen.

Für die beiden in Bau bzw. Ausbau befindlichen Fernkältezentralen sind insgesamt Investitionen von rund 8 Mio Euro vorgesehen.